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Untersuchung von Abwasser-Hausanschl�ssen

Untersuchung von Abwasser-Hausanschlüssen

Information des Verbandsgemeindewerkes Prüm

Die öffentlichen Abwasseranlagen, für die die Verbandsgemeinde als Träger der Abwasserbeseitigung zuständig ist, enden bei Abwasserkanälen in Straßen und Wegen grundsätzlich in Form der Hausanschlüsse an den Grundstücksgrenzen zu den Privatanwesen.

Die sich hieran anschließenden und weiterführenden Anschlusskanäle in den Privatgrundstücken stehen im Eigentum und in der Unterhaltungspflicht der Grundstückseigentümer.

Diese Anschlussleitungen sind nach den gesetzlichen Vorgaben dauerhaft so wasserdicht zu halten, dass beim Abwasserdurchfluss kein Austritt in den Boden erfolgen kann. Anderenfalls würde dies zur Verunreinigung des Grundwassers führen.

Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz hat diesen Problembereich aufgegriffen und federführend ein Informationsblatt erarbeitet, das in Kurzform einige Hinweise gibt.

Hiernach sollte ein gemeinsames Vorgehen der Verbandsgemeinde und der Grundstückseigentümer für die Überwachung der Abwasseranlagen angestrebt werden.

Nach den gesetzlichen Vorschriften hat die Verbandsgemeinde in gewissen zeitlichen Intervallen die öffentlichen Kanäle optisch untersuchen zu lassen. Dies geschieht heute nach dem Stand der Technik mittels Kamerabefahrung. Hierbei werden dann auch die Anschlussleitungen, soweit sie im öffentlichen Verkehrsaum (Straßenraum) liegen und damit im Eigentum der Verbandsgemeinde stehen, mit untersucht.

Es bietet sich damit an, diese Untersuchung, soweit sie dann auf Grund der Länge technisch möglich ist, auch auf die privaten Anschlussleitungen auszuweiten. Im praktischen Betrieb müsste die Kamera lediglich weiter in die Privatleitung eingefahren werden. Dies bedeutet jedoch, dass die im Privatbereich anfallenden weitergehenden Untersuchungskosten von den Grundstückseigentümern zu tragen sind. Allerdings ist dies wesentlich preisgünstiger, als wenn zu einem anderen Zeitpunkt eine jeweils einzelne Untersuchung beauftragt würde. Die Koordination und Abwicklung würde das Verbandsgemeindewerk kostenfrei organisieren. Lediglich die Kosten der Befahrung mit Auswertung und Dokumentation auf einem Videoband bzw. einer CD wären von den Grundstückseigentümern zu übernehmen.

Durch eine derartige Untersuchung würden sich die Grundstückseigentümer über den tatsächli-chen Zustand ihrer Privatleitungen ein Bild verschaffen können. Hier können neben dem Aspekt des Gewässerschutzes auch etwaige bereits vorhandene Beeinträchtigungen (z.B. Wurzeleinwuchs, Unterbögen etc.) festgestellt werden, die später zu Verstopfungen und Rückstau in den Hausbereich führen können.

Die Verbandsgemeinde wird bei künftigen Maßnahmen den Anliegern eine Mituntersuchung ihrer Privatleitungen anbieten.

Info-Faltblatt Seite 1 als pdf-Dokument
Info-Faltblatt Seite 2 als pdf-Dokument

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